Mehrere Hollywood-Medien berichten, dass Michael Keaton erneut die Rolle des Batman übernehmen könnte. Der 68-jährige Star-Schauspieler spielte bereits 1989 und 1992 in den Filmen Batman und Batman Returns den dunklen Ritter Gothams.

Jetzt eröffnete Warner Bros. offenbar die Gespräche mit Keaton, um den Schauspieler neben Ezra Miller im kommenden Film The Flash erneut als »Dark Knight« auftreten zu lassen. Demnach steht die Rückkehr als Batman zwar noch nicht fest, wird aber von der Produktionsfirma ernsthaft angestrebt. Die Regie des Flash-Films übernimmt Andrés Muschietti, der vor allem durch die Neuverfilmung von Stephen Kings Es bekannt ist.

Aber nach welcher Logik wird Batman überhaupt vergleichsweise betagt auftreten, wenn 2021 mit The Batman der berühmte Twilight-Darsteller Robert Pattinson als neuer Held in Erscheinung tritt?

Dafür nutzt Warner Bros. offenbar einen Kniff aus den Comics, auf denen das filmische Universum von Batman basiert: das sogenannte DC-Multiversum. Nach diesem Konzept existiert eine Reihe von Parallel-Universen, die sich teilweise nur minimal voneinander unterscheiden. Deshalb ist es möglich, dass mehrere Charaktere gleichzeitig in verschiedenen Welten existieren. Und sie können manchmal sogar miteinander interagieren.

Das Konzept des Multiversums tauchte erstmals in den Flash-Comics ab 1961 auf und dehnte sich in der Folge auf weitere Heldenmarken aus. In den 80er-Jahren wurde das Comic-Multiversum schließlich eingestellt.

Michael Keaton hat die Heldenfilme offenbar längst nicht an den Nagel gehängt. 2014 glänzte er als alternder Birdman im gleichnamigen Oscar-prämierten Superhelden-Film. Im 2017er Spider-Man: Homecoming übernahm Keaton die Rolle des Bösewichts Vulture. Geflügelte Helden scheinen es dem Star also angetan zu haben.

Quellen: www.hollywoodreporter.com und www.thewrap.com